Ahlhorner SV  und  TV Pfungstadt


Deutscher Meister! Ahlhorn lässt Schneverdingen keine Chance

Kellinghusen (DFBL/bec). Der neue Deutsche Meister kommt aus Ahlhorn: In einem einseitigen Frauen-Finale bezwingen die ASV-Frauen den Tabellenersten der Nord-Bundesliga, TV Jahn Schneverdingen, mit 3:1 Sätzen.

Es ist das immer wieder brisante Duell des Nordens. Mit Ahlhorn und Schneverdingen stehen sich auch im DM-Finale von Kellinghusen zwei der erfolgreichsten Mannschaften der vergangenen Jahre gegenüber. Die Favoritenrolle gehört eigentlich dem TV Jahn, doch der ASV macht gleich klar, dass mit ihm auch wieder zu rechnen ist. Begünstigt durch Schneverdinger Fehler ziehen die erfahrenen Oldenburgerinnen gleich zum 6:1 davon. Das Team aus der Heide wirkt noch nicht so recht angekommen im Finale, vor allem Aniko Müller unterlaufen immer wieder Fehler. So hat Ahlhorn bei 10:5 genug Satzbälle, um den Durchgang auch einzufahren – Nummer zwei wird genutzt zu 11:6.

Mit Beginn des zweiten Satzes ist Schneverdingen dann besser im Spiel. Lange Bälle von Nationalspielerin Müller bringen erstmals einen deutlicheren Vorsprung für den TV Jahn – 4:1. Wie in seinen beiden 5-Satz-Matches vom Vortrag zeigen die Ahlhornerinnen sich unbeeindruckt. Mit fünf Punkten in Folge ist aus dem Rückstand wieder ein Vorsprung geworden. Den bauen die ASV-Frauen aus, ehe Schneverdingen sich noch einmal heranarbeiten kann. Doch den entscheidenden Punkt macht Ahlhorn zum 12:10.

Jahn-Trainerin Tine Seitz versucht, ihre Mannschaft mit einigen Wechseln in die Spur zu bekommen. Das gelingt – zumindes für den dritten Satz, wo sich die Heide-Faustballerinnen einen relativ ungefährdeten 11:5-Satz holen.

Doch an diesem DM-Finaltag ist Ahlhorn einfach nicht zu bezwingen – zumal die Fehler auf Schneverdinger Seite immer noch nicht ausbleiben. Aniko Müller wird aus dem Spiel genommen, Helle Großmann und Theresa Schröder sollen es richten. Doch die Meiners-Fünf führt schnell 7:1 und 9:2 – und das ist die Vorentscheidung. Imke Schröder holt mit einem Schussball reichlich Matchbälle. Der erste entscheidet das Finale in bemerkenswerter Weise: Denn faustballerisch fair gibt Jahn-Zuspielerin Hinrike Seitz einen eigenen Fehler zu. Damit gewinnt der Ahlhorner SV den Satz mit 11:3, das Spiel mit 3:1 und ist Deutscher Meister im Feldfaustball der Frauen 2019.

Imke Schröder (ASV): „Wir haben eigentlich nur gehofft, dass wir am Sonntag nochmal spielen dürfen. Und dann werden wir tatsächlich Deutscher Meister – ich kann es echt gar nicht glauben.“

TV Jahn Schneverdingen – Ahlhorner SV 1:3 (6:11, 10:12, 11:5, 3:11)

Für Schneverdingen spielten: Aniko Müller, Hinrike Seitz, Luca von Loh, Alina Karahmetovic, Annika Bösch, Helle Großmann, Theresa Schröder

Für Ahlhorn spielten: Imke Schröder, Janna Köhrmann, Michaela Grzywatz, Sarah Reinecke, Tokessa Köhler-Schwartjes, Felicia Gißler

Schiedsrichterin: Katrin Rosenow.

Bilder des Endspiel unter Menüpunkt Bilder Meisterschaften”


3:0 gegen Berlin – Pfungstadt sammelt weiter Meistertitel

> HIER FLIEGT DER MEISTER (FOTO: DFBL/PFUNGSTADT)

Kellinghusen (DFBL/bec). Der TSV Pfungstadt sammelt weiter fleißig Meistertitel: Im Finale von Kellinghusen bezwingen die Hessen den VfK Berlin vor 2100 Zuschauern schnell und klar mit 3:0 Sätzen.

Wenn der Erste der Nord- auf den Spitzenreiter der Süd-Bundesliga trifft, so wie im Finale von Kellinghusen, dann kann man von einem würdigen Finale sprechen. Wobei: Topfavorit TSV Pfungstadt musste sich in seinem Halbfinale gegen Hagen mächtig strecken, um im letzten Spiel der DM dabei zu sein. Ganz anders der VfK Berlin, der seinerseits ohne Satzverlust durchs Halbfinale gegen Schweinfurt spazierte.

Auch im Endspiel sind beide Teams dicht beeinander. Doch wie so oft, macht TSV-Schlagmann Patrick Thomas wieder einmal den Unterschied aus: Immer wenn es eng wird, packt er einen seiner gefürchteten Hammer aus und sorgt so für das 11:9 im Auftaktsatz.

Berlin spielt jedoch stark, zieht in Durchgang zwei schnell davon und hat dann reichlich Chancen auf den Satzausgleicg. Doch der VfK schafft es nicht, einen 10:5-Vorsprung ins Ziel zubringen. Angreiferfehler von Sebastian Kögel und dann auch von Lukas Schubert drehen den Satz zu Gunsten der Pfungstädter. Patrick Thomas verwandelt Satzball Nummer zwei zum 13:11. 

Bei Berlin feiert Ruben Schwarzelmüller ein DM-Debüt, auch Jascha Ohlrich kommt ins Spiel. Auch Pfungstadt tauscht zu Beginn des dritten Satzes: Weltmeister Jonas Schröter löst Alex Schmidt in der Abwehr ab. Am Spielverlauf ändern die Wechsel nichts, denn Pfungstadt zieht auf 7:3 und dann sogar 9:3 davon. Gleich danach macht Thomas über Sascha Zaebe TSV-Matchbälle klar. Und ein Leinenservice Sebastian Kögels beendet das Finale von Kellinghusen.

Damit verteidigt der TSV Pfungstadt seinen Meistertitel am Ende doch wieder souverän. Berlin bleibt wieder nur der zweite Platz aus dem Treppchen.

Bilder des Endspiel unter Menüpunkt “Bilder Meisterschaften”


Deutsche Meister bei den U12-Teams

U12w

1.TV Brettorf

2.SV Kubschütz (M)

3.Ahlhorner SV

U12m

1.TV Unterhaugstett

2.TSV Bardowick

3.MTV Rosenheim


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