Berichte DFBL:

PFUNGSTADT GEWINNT HERZSCHLAGFINALE GEGEN UNTERHAUGSTETT

Verfasst am 6. September 2020 

Allgemein

Kellinghusen (DFBL/nho). Dem TV Unterhaugstett gelingt beinahe die Sensation, aber Rekordmeister TSV Pfungstadt holt sich nach einem spannenden und denkwürdigen Finale den nächsten DM-Titel.

Es ist die klassische Underdog-Story: Der Rekordmeister TSV Pfungstadt trifft auf den Süd-Konkurrenten TV Unterhaugstett, mit dem vor Saisonbeginn bestimmt kaum einer als Finalgegner der Hessen bei der DM in Kellinghusen gerechnet hätte. Kann das Team aus dem nördlichen Schwarzwald den Favoriten stürzen oder sichert sich der TSV Pfungstadt den 19. DM-Titel auf dem Feld für den Verein?

Fürs Finale stellt der TVU zu Spielbeginn Robin Gensheimer auf die rechte Angriffseite, um Hauptangreifer Michael Ochner zu unterstützen. Zudem stehen Sebastian Buck, Markus Katz und Christian Lörcher für den TVU in der Startaufstellung. Der TSV Pfungstadt startet wie gewohnt mit den Stammspielern Patrick Thomas, Johannes Jungclaussen, Sebastian Thomas, Ajith Fernando und Jonas Schröter.

Patrick Thomas eröffnet das Finale mit einem Ass auf seinen Kontrahenten im Angriff beim TVU Michael Ochner. Auch der zweite und dritte Punkt geht an die Hessen. Dann gelingt TVU-Angreifer Ochner der erste Punkt für sein Team mit einer Sprungangabe, die Ajith Fernando vom TSV Pfungstadt nicht abwehren kann. Im Gegenzug punktet Thomas wieder für die Pfungstädter. Der nächste Ball von Thomas landet im Aus und kurz danach verkürzt Michael Ochner mit einem gut geschlagenen Ball auf die Grundline zum 3:4. Doch Thomas revanchiert sich zum 5:3 und die nächste Angabe von Ochner landet im Aus – 6:3 Pfungstadt. Die Defensive der Hessen hält beim auch beim nächsten Angriff dicht und der TSV kann auf 7:3 erhöhen. Der TVU nimmt die erste Auszeit des Spiels. Die der Auszeit folgende Angabe des TVU-Schlagmann Ochner landet im Aus, aber zwei seltene Fehler von Patrick Thomas, der den Ball beim Rückschlag erst in die Leine schlägt und die anschließende Angabe ins Aus hämmert, lassen den TVU auf 5:8 rankommen. Patrick Thomas kann die nächsten beiden Punkte für sein Team einfahren und der Rekordmeister hat beim Stand von 10:5 fünf Matchbälle. Ausball nach Angabe von Michael Ochner und schon steht es 1:0 in Sätzen für Pfungstadt.

Den zweiten Satz beginnen beide Teams ohne Änderungen und auch die Spielsituation bleibt zunächst unverändert. Der TSV dominiert weiter und legt einen 5:0-Start hin. Unterhaugstett kann zwar meist die ersten zwei oder drei Angriffe der Pfungstädter abwehren, aber spätestens danach schlägt es in der TVU-Abwehr ein – TVU-Coach Alexander Bäuerle nimmt die Auszeit und wechselt Angreifer Stefan Koch für Michael Ochner ein, der sich auf der rechten Angriffsposition einordnet. Robin Gensheimer, nun auf links vorne, kann das 1:5 erzielen. Der nächste Punkt gehört aber wieder dem TSV und schon wieder wechselt der TVU. Luca Egger kommt für Markus Katz. Beim Stand von 1:7 wechselt TVU-Trainer Bäuerle erneut – Christian Lörcher muss für Markus Katz weichen. Robin Gensheimer kann durch zwei plazierte Schläge auf 3:7 verkürzen. Die nächste Angabe von Patrick Thomas landet im Aus, an ein Comeback des TVU ist aber nicht zu denken, denn auch der TVU haut den Ball ins Aus zum 8:4. Noch gibt sich der Südzweite aber nicht geschlagen und kann auf 6:8 rankommen, vor allem die TVU-Abwehr holt fast jeden Ball. Doch Patrick Thomas antwortet umgehend und kann wieder auf 9:6 erhöhen. Im Gegenzug schlägt TVU-Angreifer Robin Gensheimer ein Ass zum 7:9-Anschluss und auch den nächsten Angriff verwertet er zum 8:9 – gibt es doch noch das Comeback des TVU?

Einen Schlag auf Mittelmann Sebastian Thomas kann Ajith Fernando nicht mehr vor dem Auftippen im Aus retten und Unterhaugstett gelingt nach 0:5-Rückstand noch der 9:9-Ausgleich – Auszeit Pfungstadt. Der Rekordmeister scheint nervös und kann auch den folgenden Angriff nicht abwehren, die TVU-Abwehr holt wieder jeden Ball. Robin Gensheimer punktet für den TVU anschließend zum Satzgewinn – der TV Unterhaugstett ist wieder im Spiel!

Dritter Satz und das Spiel ist noch offen: Pfungstadt startet mit einer 3:1-Führung in den Satz. Auch die nächsten beiden Punkte gehören den Hessen und der TVU nimmt beim Stand von 1:5 eine Auszeit. Schafft der TVU auch im dritten Satz das Comeback?

Immer wieder muss Mittelmann Sebastian Thomas den Ball als erster seines Teams annehmen und kann die meisten Bälle auch entschärfen und sein Bruder Patrick Thomas verwertet zum Punkt. Doch der TVU hält geschlossen dagegen und bleibt bis zum 3:7 dran. Robin Gensheimer schlägt einen Rückschlag in die Leine und TVU-Coach Bäuerle wechselt. Der TSV Pfungstadt hat sich nach wieder gefangen und hat beim 4:10 gleich sechs Satzbälle. Den ersten kann der TVU noch abwehren, doch Patrick Thomas sorgt für das 11:5 und der TSV Pfungstadt scheint wieder auf Kurs Richtung DM-Titel.

Satz 4 und der TVU bringt wieder Angreifer Michael Ochner für Stefan Koch ins Spiel, Robin Gensheimer wechselt zurück auf die rechte Angriffseite. Pfungstadt wechselt Andrew Fernando für Jonas Schröter ein.

Der TSV Pfungstadt startet mit 2:0 in den möglicherweise entscheidenen Satz. Der TVU verkürzt auf 1:2, aber in der Folge schafft es der Südzweite nicht, Fehler im Angriff zu vermeiden und es steht schnell 1:5. Doch noch gibt sich der TVU nicht geschlagen und verkürzt auf 2:5. Gegen Weltmeister Patrick Thomas hat der TVU keine Chance und der TSV Pfungstadt punktet kontinuierlich weiter – 7:3 für den Rekordmeister. Zwei Fehler von Patrick Thomas und der TVU ist wieder dran, macht sich die Aufholjagd durch einen an die Leine geschlagenen Ball von TVU-Angreifer Ochner aber wieder schwerer. Doch Ochner kann mit den folgenden zwei Angriffen auf 7:8 verkürzen. Patrick Thomas hämmert die Angabe zum Punkt auf die rechte Abwehrseite des TVU und es steht 9:7 für den TSV. Auf einmal dreht der TVU wieder auf und kann ausgleichen, Patrick Thomas zeigt Auszeit für die Hessen an – 9:9. Unterhaugstett kämpft weiterhin um jeden Ball und wird belohnt, Thomas haut einen Rückschlag ins Aus. Robin Gensheimer sorgt anschließend erneut für den Satzball, der TVU schafft schon wieder das eigentlich unmögliche Comeback.

Das letzte Mal musste der TSV Pfungstadt 2015 in Oldenburg bei der Hallen-DM im Finale gegen den VfK Berlin in den fünften Satz, bei einer Feld-DM gab es das für das Team aus Hessen in einem Endspiel noch nie.

Michael Ochner eröffnet den 5. Satz mit einem Ass aus der Sprungangabe auf die rechte Abwehrseite des TSV – 1:0 für den TVU. Auch die nächsten drei Punkte gehen an den TVU, der sich zunehmend in einen Rausch spielt und den Rekordmeister vor mächtige Probleme stellt. Doch der TSV Pfungstadt kontert und verkürzt auf 3:4 – Auszeit TVU.

Die folgende Angabe setzt TVU-Schlagmann Ochner zum 3:5 ins Aus, kann aber beim nächsten Aufschlag wieder auf 5:4 verwerten. Die TVU-Abwehr hält auch weiterhin dicht und Ochner kann auf 6:4 erhöhen und der TVU liegt beim Seitenwechsel in Front. Der TSV Pfungstadt greift in die Trickkiste und nimmt einen Nassball für den trockenen Rasen, um das Spiel noch umzudrehen. Die dem Seitenwechsel folgende Angabe von Patrick Thomas segelt ins Aus, doch Thomas kann danach wieder auf 5:7 verkürzen. TVU-Angreifer Ochner feuert den anschließenden Aufschlag auf Johannes Jungclaussen und der kann nicht abwehren – 8:5 und die Sensation steht kurz bevor. Doch der TSV Pfungstadt gibt sich einfach nicht geschlagen und hat beim 7:8 die Chance auf den Ausgleich. Trotz der Gegenwehr des TVU schafft der Rekordmeister den Gleichstand und es steht 8:8.

Erneut Ochner mit der Angabe auf Jungclaussen und erneut Punkt für den TVU – nur noch zwei Punkte zum DM-Titel für Unterhaugstett. Der TSV Pfungstadt kann jedoch wieder ausgleichen und der Spannungsbogen steigt weiter an. Johannes Jungclaussen setzt den folgenden Angriff clever auf die Grundline – nun führt der Rekordmeister mit 10:9. TVU-Angreifer Ochner kann anschließend einen Rückschlag nach guter Aufbauarbeit seines Teams nicht im Feld platzieren und die Mannschaft aus der nördlichen Schwarzwald muss am Ende doch ohne Titel nachhause fahren. Dennoch eine überragende Teamleistung des TVU, der kurz vor der Sensation stand und den TSV Pfungstadt auch im dritten Aufeinandertreffen der Saison alles abverlangte… Was für ein Spiel!

TV Unterhaugstett – TSV Pfungstadt 2:3 (05:11, 11:09,05:11, 11:09, 09:11)

TV Unterhaugstett: Michael Ochner, Robin Gensheimer, Sebastian Buck, Markus Katz, Christian Lörcher, Stefan Koch, Luca Egger

TSV Pfungstadt: Patrick Thomas, Jonas Schröter, Sebastian Thomas, Johannes Jungclaussen, Ajith Fernando, Andrew Fernando

Schiedsrichter: Dieter Mehrens


OBERNDORF HOLT NACH COMEBACK GEGEN KELLINGHUSEN BRONZE

Verfasst am 6. September 2020 

Kellinghusen (DFBL/nho). Der TV SW-Oberndorf holt nach starkem Comeback gegen den Ausrichter VfL Kellinghusen noch die Bronzemedaille bei den Männern.

Im Showdown um die Bronzemedaille trifft der Gastgeber VfL Kellinghusen auf den Süddritten vom TV SW-Oberndorf – für das Heimteam soll eine Medaille zum Abschluss dieser besonderen Meisterschaft herausspringen, aber der TV SW-Oberndorf um Kapitän Fabian Sagstetter will nach der letzten Feld-DM 2019 in Kellinghusen auch wieder Edelmetall holen.

Pünktlich zum Spielstart fängt es an zu regnen. VfL-Angreifer Sascha Heidrich eröffnet das Spiel mit einem Ass auf die linke Abwehrseite des TVO. Gleich danach schlägt der Rückschlag bei TVO-Angreifer Oliver Bauer ein und es steht 2:0 für den Ausrichter. Oliver Bauer und Jaro Jungclaussen können mit den nächsten beiden Bällen ausgleichen. Die folgende Angabe kann Oliver Bauer nur ins Aus auf der Seite des VfL abwehren. Eine Angabe von Bauer landet im Aus, aber beim nächsten Angriff kann er wieder verwerten zum 3:4. Auch die nächsten zwei Punkte gehören dem TVO und erstmals führt der TVO mit 5:4. Doch Kellinghusen kann nach mehreren Ballwechseln ausgleichen – 5:5.

Das 6:5 erzielt TVO-Zuspieler Fabian Sagstetter, doch erneut revanchiert sich der VfL durch Angreifer Sascha Heidrich und das Spiel bleibt ausgeglichen. Die nächste Angabe des TVO können die Störstädter nicht abwehren und wieder führt der Süddritte. Erneut Sascha Heidrich besorgt den Ausgleich. Oliver Bauer und Sascha Heidrich punkten jeweils über vorne links und es steht 8:8.

Mit dem 9:8 bringt sich der VfL wieder in Führung und die folgende Angabe von Oliver Bauer landet in der Leine zum 10:8. Den ersten Matchball stellt Torbjörn Schneider nach guter Annahme von Rouven Kadgien zu weit übers Netz. Aber beim zweiten Satzball nutzt der VfL seine Chance und holt sich Satz 1.

Bei Dauerregen beginnt der zweite Satz im Spiel um Platz 3 bei den Männern:

Oliver Bauer schlägt die erste Angabe ins Aus und der VfL liegt 1:0 in Front. Beide Teams kämpfen trotz des schnellen Rasens um jeden Ball und Oliver Bauer kann zum Ausgleich verwerten. VfL-Angreifer Sascha Heidrich schlägt die nächste Angabe ins Seitenaus. Es bleibt spannend, denn der TVO bringt den nächsten Ball nur ins Aus und es steht 2:2. Erst punktet der TVO wieder, dann kann der VfL ausgleichen und geht nach einer Angabe in die Leine von TVO-Schlagmann Bauer mit 5:3 in Führung. Kellinghusen hält den Abstand gleich und es steht 6:4. Die nächste Angabe von Bauer landet im Aus und der TVO ist gezwungen, eine Auszeit zu nehmen.

Vollkommen unbeeindruckt von der kurzen Pause legt der VfL weiter vor und führt 8:4. Doch Oliver Bauer lässt den TVO mit einer auf die Seitenlinie geschlagenen Angabe wieder auf 5:8 rankommen. Der VfL marschiert dennoch weiter in Richtung Bronzemedaille und hat beim 10:5 fünf Satzbälle. Die ersten drei Matchbälle wehrt der TVO ab – Kellinghusen nimmt die Auszeit. Fabian Sagstetter kann anschließend sogar den 9:10-Anschluss erzielen, doch Rouven Kadgien verwertet zum Satzgewinn für den VfL und der Gastgeber ist einen Schritt näher an Edelmetall.

Das Spiel bleibt auch in Satz 3 eng und bis zum 2:2 kann kein Team sich absetzen. Nach einer missglückten Rettungsaktion von Oliver Bauer muss der TVO eine Auszeit nehmen, doch der Angreifer des Süddritten scheint unverletzt und punktet durch die nächste Angabe. Kellinghusen und der TVO kommen immer besser mit dem nassen Rasen klar und beide Teams bringen auch schwierige Bälle zurück ins Feld. Das Spiel bleibt ausgeglichen – 4:4. Doch dann setzt sich der TVO auf 7:4 ab und es kommt wieder leichte Hoffnung auf eine Medaille für die Bayern auf. Der TVO hält den Abstand konstant gleich und hoffft beim 9:6 weiter auf das Comeback. VfL-Trainer Thorsten Holst nimmt eine Auszeit, um sein Team nochmal zu motivieren und doch noch das Spiel in drei Sätzen klarzumachen. Der TVO bleibt konzentriert und kann beim 10:7 den Satzanschluss schaffen. Oliver Bauer sichert dem TVO mit dem zweiten Satzball den ersten Satzgewinn.

Die Sonne kommt raus und beide Teams können sich auf mindestens einen weiteren Satz einstellen. Die ersten zwei Punkte in Satz 4 gehören dem TVO. Der VfL antwortet und verkürzt durch Angreifer Heidrich auf 1:2. Ein zu weit gestellter Ball vom VfL und der TVO ist wieder 3:1 in Front. Der VfL kann beim 4:4 erstmals ausgleichen. Das Spiel ist weiterhin offen – 6:6. Die folgende Angabe schlägt TVO-Schlagmann Bauer ins Aus, doch Kellinghusen muss erneut den 7:7-Ausgleich hinnehmen und nimmt die Auszeit.

Sascha Heidrich schlägt die der Auszeit folgende Angabe ins Aus, kann jedoch beim nächsten Angriff wieder für den VfL ausgleichen. Mit einem Ass auf die linke Abwehrseite legt der TVO vor, doch wieder kann der VfL ausgleichen. Alles noch drin für beide Teams im vierten Satz – 9:9. TVO-Angreifer Oliver Bauer bringt den TVO zur 10:9-Führung und der folgende Aufschlag des VfL segelt ins Aus. Der TVO steht vor dem Comeback und kann auf 2:2 in Sätzen ausgleichen.

Kellinghusen gewinnt die Ballwahl und darf den entscheidenen Satz um Bronze mit eigener Angabe beginnen. Punkt 1 geht an den Ausrichter der DM, doch der TVO kann schnell zum 1:1 ausgleichen. Wie schon in den vorherigen Sätzen kann sich kein Team am Anfang des Satzes absetzen und beide Abwehrreihen halten dicht – 2:2. Selbst TVO-Angreifer Bauer muss hinten aushelfen und der TVO kann nach einem Ausball sogar auf 4:2 erhöhen. Erneut antwortet der VfL und es steht 3:4. Dem VfL gelingt in der Folge sogar der 5:5-Ausgleich, allerdings ist der TVO beim Seitenwechsel im 5. Satz mit 6:5 in Führung.

Der VfL wechselt: Thorben Schütz kommt für Marten Kabbe. Sascha Heidrich setzt den Rückschlag zum 5:7 ins Aus, doch sein Mitangreifer Rouven Kadgien kann wieder auf 6:7 verkürzen. Der TVO verwertet den folgenden Angriff zum 8:6, doch bekommt den nächsten Ball nicht über die Leine. Oliver Bauer bringt sein Team mit dem 9:7 näher zum Gewinn der Bronzemedaille, dennoch gibt der VfL nicht auf und kann sogar auf 9:9 ausgleichen. Erneut Ass Oliver Bauer und eine Angabe in die Leine durch VFL-Angreifer Kadgien und der TVO gewinnt nach starkem Comeback Edelmetall. Der Gastgeber aus Kellinghusen geht wie schon bei den Frauen auch bei den Männern im Spiel um Platz 3 leer aus.

VfL Kellinghusen – TV SW-Oberndorf 2:3 (11:09, 11:09, 08:11, 09:11, 09:11)

VfL Kellinghusen: Sascha Heidrich, Torbjörn Schneider, Rouven Kadgien, Marten Kabbe, Erik Maas, Thorben Schütz

TV SW-Oberndorf: Oliver Bauer, Maximillian Lutz, Jaro Jungclaussen, Johann Habenstein, Fabian Sagstetter

Schiedsrichter: Sören Nissen

SCHNEVERDINGEN SICHERT SICH BRONZEMEDAILLE

Verfasst am 6. September 2020 

AllgemeinDM 2020 Kellinghusen

Kellinghusen (DFBL/ssp). Die erste Medaille bei der Deutschen Meisterschaft in Kellinghusen geht an den TV Jahn Schneverdingen: Die Heidschnucken setzten sich im Spiel um Bronze gegen Gastgeber VfL Kellinghusen glatt in drei Sätzen durch (11:6, 11:5, 11:9).

Zum dritten Mal in Folge nimmt der VfL Kellinghusen auf dem Feld Anlauf zur Bronzemedaille. Der Gegner dürfte dabei äußerst unangenehm werden. Schneverdingen stand seit 2016 immer auf dem Treppchen, gewann im Vorjahr Silber.

Zu kämpfen haben beide Mannschaften zunächst mit dem nassen Boden. Kurz vor der Partie hat es begonnen, in Strömen zu regnen. Nun können die Abwehrreihen ihr Können bei den auf dem Bodenn schnell werdenden Angriffsbällen beweisen. Und das gelingt der erfahrenen Schneverdinger Truppe deutlich besser. Jacqueline Böhmker kann nicht den nötigen Druck im Angriff entwickeln, die Defensive der Heidschnucken steht sicher, nimmt viele Bälle direkt aus der Luft. Nicht verwunderlich also, dass Schneverdingen schnell auf 6:2 davon zieht. Nach ddem 3:8 nimmt VfL-Betreuer Theo Holst, der die sich auf das eigene Spiel vorbereitenden Torbjörn Schneider und Marten Kabbe vertritt, Auszeit. Für Annika Rennekamp kommt Anika Jöns. Sie übernimmt die Angabe – sorgt mit einem Leinenfehler aber für Satzbälle Schneverdingen (10:4). Zwei wehrt Kellinghusen ab, dann ist Helle Großmann über Anika Jöns erfolgreich.

Auch im zweiten Durchgang läuft Kellinghusen einem Rückstand hinterher. Nach einem Leinenball von Jöns führt Schneverdingen 4:1. Und sie bauen den Vorsprung noch weiter aus. Entscheidend dafür ist die weiterhin gute Defensivarbeit, in der besonders Luca von Loh zu überzeugen weiß. Beim 10:4 gibt es wieder sechs Satzbälle. Den ersten wehrt Kellinghusen ab, dann geht ein Zuspiel in die Leine. Nächster Satzgewinn Schneverdingen.

Der Regen ist weitergezogen, die Sonne kommt heraus. Und das scheint Kellinghusen besser zu gefallen. Mit 3:1 starten die Störstädterinnen in die Partie, doch nach einem Leinenball aus dem Rückschlag ist der wieder aufgebraucht (4:4). Stattdessen übernimmt Schneverdingen das Kommando, geht – nun mit der eingewechselten Annika Bösch (für Luca von Loh) mit 6:5 in Führung. Jetzt hält Kellinghusen den Anschluss. Doch nach dem 7:7 zieht Schneverdingen mit zwei Punkten von Theresa Schröder auf 9:7 davon. Kellinghusen nimmt Auszeit – und punktet durch Böhmker. Nach einem Leinenball von Großmann ist wieder alles offen (9:9). Doch Theresa Schröder ist mit einem langen Ball in Richtung Grundlinie erfolgreich, holt den ersten Matchball. Nach perfektem Zuspiel von Hinrike Seitz ist Schröder dann erneut zur Stelle: Schneverdingen gewinnt Bronze!

TV Jahn Schneverdingen – VfL Kellinghusen (11:06, 11:05, 11:09)

TV Jahn Schneverdingen: Theresa Schröder, Helle Großmann, Hinrike Seitz, Luca von Loh, Laura Kauk, Annika Bösch

VfL Kellinghusen: Jacqueline Böhmker, Annika Rennekamp, Nadja Zühlke, Katrin Wauer, Levke Voß, Anika Jöns

Schiedsrichter: Dieter Mehrens


PFUNGSTADT OHNE MÜHE INS FINALE

Verfasst am 5. September 2020 

Kellinghusen (DFBL/nho). Der TSV Pfungstadt hat keine Mühe gegen den TV Oberndorf und zieht mit einer abgeklärten Leistung ins Finale ein.

Der Erste gegen den Dritten aus dem Süden – Rekordmeister TSV Pfungstadt trifft auf den TV Oberndorf.

Beide Teams starten ohne Überraschungen in das Spiel:

Patrick Thomas verwertet den ersten Rückschlag zum Punkt für die Hessen, das nächste TSV-Zuspiel landet allerdings in der Leine. Thomas erhöht durch einen kurz gespielten Ball auf 2:1, aber TVO-Angreifer Maximilian Lutz gleicht postwendend aus. Auch die nächste Angabe von Thomas führt zum Punkt und zwei weitere plazierte Rückschläge auf die linke Angriffseite des TVO sorgen für die schnelle 5:2-Führung auch danach bleibt der TSV spielbestimmend. Beim 7:2 nimmt der TVO die erste Auszeit. Nach der Auszeit spielt der Rekordmeister routiniert weiter und hat beim 10:4 sechs Satzbälle – gleich den ersten haut der TVO-Angriff ins Aus und der TSV Pfungstadt sichert sich den ersten Satz.

Den zweiten Satz eröffnet TVO-Angreifer Nico Bitsch mit einem Ass, aber Patrick Thomas gleicht nach mehreren Ballwechseln zum 1:1 aus. Der nächste Punkt geht an den TVO und erneut kann Patrick Thomas den Ausgleich wiederherstellen und beim nächsten Rückschlag führt der TSV das erste Mal mit 3:2 im zweiten Satz. Nico Bitsch gleicht mit einem Schlag auf TSV-Angreifer Johannes Jungclaussen aus. Doch Patrick Thomas kennt keine Gnade und führt sein Team mit zwei Schlägen zum 5:3. Die nächste Angabe durch Nico Bitsch landet im Aus und der TSV ist nun schon 6:3 in Front. Aber der TVO gibt sich nicht geschlagen und verkürzt auf 4:6. Ein seltener Leinenfehler von Patrick Thomas führt zum 5:6, aber der TSV kann wieder auf 9:5 davonziehen. Ausball vom TVO und der TSV hat fünf Satzbälle – Nico Bitsch setzt den Ball wie schon am Ende des ersten Satzes ins Aus und es steht bereit 2:0 für den Rekordmeister aus Pfungstadt.

Vor Beginn des dritten Satzes wechselt der TSV und es kommt Andrew für Ajith Fernando und beim TVO kommen Robin Göttert und Janne Habenstein ins Spiel.

Der erste Punkt geht an den TVO, doch Patrick Thomas gleicht mit einem kurz gespielten Ball in die Mitte aus. Der TSV kann den nächsten Angriff zum 2:1 verwerten, aber ein zu weit gespielter Ball ist für Johannes Jungclaussen nicht zu erreichen und der TVO gleicht aus. TVO-Angreifer Robin Göttert verwertet den nächsten Rückschlag zum 3:2. Nach einem langen Ballwechsel sorgt Thomas wieder für den Ausgleich. Doch der TVO wehrt sich und kann erneut erhöhen. Wieder ist es Patrick Thomas, der den Ausgleich wiederherstellt. Noch merkt man dem TVO an, dass er noch nicht geschlagen ist und bis zum 8:8 hält der Südddritte mit dem Rekordmeister mit. Eine Auszeit Pfungstadt später und der TSV führt wieder 9:8. Doch der TVO hat noch nicht aufgegeben und Robin Göttert gelingt über die linke Seite von Pfungstadt der 9:9-Ausgleich. Mit der folgenden Angabe erhöht Thomas wieder auf 10:9 und nach einem Rückschlag von Johannes Jungclaussen gewinnt der TSV auch den dritten Satz.

Der TSV Pfungstadt zieht erneut ins Finale einer Deutschen Meisterschaft ein und trifft auf den TV Unterhaugstett.

TSV Pfungstadt – TV Oberndorf (11:04, 11:05, 11:09)

TSV Pfungstadt: Patrick Thomas, Jonas Schröter, Sebastian Thomas, Johannes Jungclaussen, Ajith Fernando, Andrew Fernando

TV Oberndorf: Fabian Sagstetter, Maximilian Lutz, Nico Bitsch, Johannes Habenstein, Jaro Jungclaussen, Janne Habenstein, Robin Göttert


UNTERHAUGSTETT GELINGT FINALEINZUG GEGEN DM-GASTGEBER KELLINGHUSEN

 
Verfasst am 5. September 2020 

Allgemein

Kellinghusen (DFBL/nho). Der TV Unterhaugstett steht nach einer starken Vorstellung gegen den VfL Kellinghusen im Finale der Männer.

Im ersten Halbfinale trifft der Gastgeber und Nordmeister VfL Kellinghusen auf den TV Unterhaugstett – nach der starken Leistung des TVU im ersten Spiel sicher keine leichte Aufgabe für die Störstädter.

Sascha Heidrich vom VfL Kellinghusen eröffnet das Halbfinale mit einem Ass und zwei gut plazierten Rückschlag – schnell steht es 3:0 für den Gastgeber. Der TV Unterhaugstett konternt und verkürzt auf 2:3. Auch anschließend bleibt das Spiel offen, beide Teams schenken sich nichts und beim Stand von 5:6 kann der TVU aufgrund eines Angabefehlers von Sascha Heidrich erstmals zum 6:6 ausgleichen. Doch auch Michael Ochner unterläuft ein Fehler, der Ball landet beim Rückschlag in der Leine zum 6:7. Der TVU gleicht erneut aus, aber Sascha Heidrich antwortet prompt mit einer starken Angabe auf seinen Kontrahenten auf der Hauptangriffsposition und nach einem in die Leine gestellten Ball nimmt der TVU beim Stand von 7:9 die erste Auszeit.

Der Wind begünstigt den VfL und der Ball landet nach eigentlich gutem Zuspiel von Markus Katz in der Lande – 10:7 und drei Satzbälle für den VfL Kellinghusen. Der TVU kann aber wegen mehrerer Ausbälle auf 10:10 ausgleichen. Auch das 11:10 bekommt der TVU auf dem Silbertablett serviert, eine Angabe von Sascha Heidrich landet in der Leine. Dann schlägt der VfL-Angreifer ein Ass und kann ausgleichen. Die nächsten beiden Punkte kann jedoch der TVU verwerten und sichert sich noch den ersten Satz mit 13:11 nach Rückstand.

Der TVU wechselt – Robin Gensheimer kommt für Stefan Koch.

Satz 2 beginnt mit Punkt für den VfL, aber einen zu weit gestellten Ball kann Sascha Heidrich nur mit einer Leinenberührung retten. Dank der meist kurz nach außen oder in die Mitte gespielten Bälle kann Michael Ochner den TVU mit 4:2 in Führung bringen. Kellinghusen lässt sich davon nicht beeindrucken und gleicht auf 4:4 aus. Ein kurz gespielter Ball, ein Schlag ins Au und  sorgen für die 6:4-Führung für den TVU. Auch die nächsten beiden Punkte gehen an den Südzweiten und beim 8:4 nimmt Trainer Thorsten Holst eine Auszeit für den Gastgeber.

Nach der Auszeit landet eine Sprungangabe von Rouven Kadgien in der Leine und ein gut plazierter Schlag von Michael Ochner sorgt für das 10:4. Den ersten Satzball setzt Ochner unter die Leine. Auch die nächsten vier Satzbälle kann der VfL abwehren – beim Stand von 10:9 setzt Zweitangreifer Robin Gensheimer den Ball auf die Grundlinie der weit vorgerückten Kellinghusener Abwehrreihe und der TVU sichert sich auch den 2. Satz.

Den dritten Satz beginnt Rouven Kadgien mit einem kurz gespielten Ball in die Mitte und nach einem Leinenfehler und ins Aus geschlagenen Ball von Michael Ochner steht 3:0 für die Störstädter. Ochner serviert die nächste Angabe mit Kraft auf die vordere Angriffsposition und verkürzt auf 1:3. Auch den nächsten Punkt holt sich der TVU und sorgt für den 2:3-Anschluss. Robin Gensheimer kann ausgleichen und sorgt dann sogar für die 4:3-Führung.Ein Ausball sorgt für das 5:3, aber Rouven Kadgien antwortet mit einer Sprungangabe zum 4:5. Beim nächsten Angriff des TVU rutscht Martin Kabbe weg. Der nächste Ausball von Ochner lässt Kellinghusen wieder rankommen, aber bei der nächsten Angabe kann Erik Maas den Ball nicht mehr ins Feld bringen und der TVU kommt dem Finaleinzug immer näher. Ein Leinenball von Rouven Kadgien und der VfL wechselt Thorben Schütz für Martin Kabbe ein. Rouven Kadgien kann mit einer Sprungangabe auf 8:6 verkürzen. Ein Ass von Ochner sorgt für das 9:6, Sascha Heidrich kann im Anschluss einen Rückschlag im Dreimeterraum vor Ochner anbringen und verkürzt auf 9:7. Ochner sorgt für das 10:7, drei Matchbälle TVU. Gensheimer bringt den nächsten Rückschlag ins Halbfeld und der VfL kann nicht abwehren. Der TVU steht nach einer starken Leistung im Finale der DM.

VfL Kellinghusen – TV Unterhaugstett 0:3 (11:13, 09:11, 07:11)

VfL Kellinghusen: Rouven Kadgien, Sascha Heidrich, Torbjörn Schneider, Marten Kabbe, Erik Maas

TV Unterhaugstett: Michael Ochner, Stefan Koch, Sebastian Buck, Markus Katz, Christian Lörcher, Robin Gensheimer

Schiedsrichter: Dieter Mehrens

 


TSV DENNACH JUBELT ÜBER FINALTEILNAHME

 
Verfasst am 5. September 2020 

Allgemein

Kellinghusen (DFBL/ssp). Der TSV Dennach steht als erster Finalteilnehmer der Frauen-DM fest. Ein Jahr nach dem bitteren Aus im Qualifikationsspiel gelang gegen Vorjahresfinalist TV Jahn Schneverdingen nach Satzrückstand ein 3:1-Erfolg (7:11, 11:9, 11:8, 11:4).

Gleich das erste Halbfinale verspricht Spannung: Dennach und Schneverdingen mischten in den vergangenen Jahren immer im Kampf um die Medaillen mit – nun geht es um den Finaleinzug. Schneverdingen erwischt den besseren Start, profitiert dabei auch von drei Eigenfehler der Pink Ladies. Auch die ersten Dennacher Punkte resultieren aus Leinenfehlern des TV Jahn – beim Stand von 3:3 ist wieder alles ausgeglichen. Auch im weiteren Verlauf bleibt die Partie zerfahren. Immer wieder gibt es Abspracheprobleme in der Annahme, Bälle werden nicht sauber gespielt. Bei einer Schneverdinger 7:5-Führung nimmt Dennach Auszeit. Und aus der kommt der TSV perfekt heraus. Mit zwei Punkten in Folge steht es 7:7. Doch das Dennacher Hoch ist nur von kurzer Dauer. Schneverdingen punktet doppelt, dann schlägt Sonja Pfrommer die Angabe erst ins Aus und dann in die Leine. Die Heidschnucken gewinnen Satz eins 11:7.

Ausgeglichen geht es in Abschnitt Nummer zwei (2:2). Nach Ausbällen von Helle Großmann und Theresa Schröder und einem Punkt von Sonja Pfrommer liegt Dennach Mitte des Satzes 6:3 in Front, Schröder übernimmt bei Schneverdingen die Angabe. Dichter heran kommt der Vorjahresfinalist aber nicht. Fenja Stallecker spielt den Ball lang über die Mitte zum 8:5. Mit nahezu dem identischen Ball ist die TSV-Angreiferin kurz darauf zum 9:6 erfolgreich. Etwas kürzer – dafür genauso erfolgreich – läuft es beim 10:7: drei Satzbälle. Den ersten wehrt Helle Großmann, nun wieder an der Angabe, ab, den zweiten legt Theresa Schröder in den Dreimeterraum. Beim dritten passt der Ball von Sonja Pfrommer – 11:9.

Es frischt wieder auf in Kellinghusen. Der Spielverlauf bleibt aber zunächst ähnlich. Bis zum 4:4 gelingt es keiner Mannschaft, sich abzusetzen. Dann gibt es nach einem Leinenpfiff von Sören Nissen Diskussionen der Schneverdingerinnen. Dennach nutzt die Chance und zieht auf 7:4 davon. Nach einem hart geschlagenen Ball über Hinrike Seitz steht es 8:4 und Tine Seitz nimmt Auszeit. Nicht aufs Spielfeld zurück kehrt Abwehrspielerin Annika Bösch, für sie übernimmt Laura Kauk in der Defensive. Doch auch sie muss sich bei der Angabe von Sonja Pfrommer geschlagen geben – 9:6. Nach einem halblangen Ball von Fenja Stallecker gibt es zwei Satzbälle für Dennach. Stallecker verwandelt gleich den ersten.

Schafft ? Es sieht gut aus. Nach einem seitlichen Ball von Fenja Stallecker führt Dennach 6:4, Sonja Pfrommer erhöht auf 7:4, ehe wieder Stallecker erfolgreich ist und über Theresa Schröder vorne rechts punktet, die den Platz mit Helle Großmann getauscht hat. Die Dennacher Abwehr steht jetzt extrem sicher, dazu unterläuft Hinrike Seitz ein zu weites Zuspiel. Dennach ist jetzt in der Spur, Fenja Stallecker holt sechs Matchbälle heraus – und gleich den ersten verwandelt Fenja Stallecker über die rechte Schneverdinger Seite zum Finaleinzug.

TSV Dennach – TV Jahn Schneverdingen (07:11, 11:09, 11:08, 11:04)

TSV Dennach: Sonja Pfrommer, Fenja Stallecker, Anna-Lisa Aldingern, Laura Schinko, Denise Zeiher

TV Jahn Schneverdingen: Theresa Schröder, Helle Großmann, Hinrike Seitz, Annika Bösch, Luca von Loh, Laura Kauk

Schiedsrichter: Sören Nissen

 

 


OBERNDORF RINGT BERLINER TS MIT 3:1 NIEDER

 
Verfasst am 5. September 2020 

Allgemein

Kellinghusen (DFBL/nho). Der TV Oberndorf zieht mit einem umkämpften 3:1-Sieg gegen die Berliner TS auf nassem Rasen ins Halbfinale ein.

Zum zweiten Spiel bei den Männer trifft die Berliner Turnerschaft auf den TV Schweinfurt-Oberndorf. Für die Berliner TS ist es die 3. DM-Teilnahme überhaupt, der TVO ist bereits zum 8. Mal bei einer DM dabei.

Im ersten Satz liefern sich beide Angriffsreihen einen offenen Schlagabtausch – ein ums andere Mal schlägt es hinten in der Abwehr ein. Beim Stand von 5:7 nimmt der TV Oberndorf die erste Auszeit des Spiels. Die Turnerschaft um Angreifer Timon Lützow zeigt sich aber auch weiterhin konzentriert und zieht auf 9:6 davon. Zwei Angabefehler von Lützow und der TVO kann auf 8:9 verkürzen. Dennoch sichert sich die Turnerschaft den ersten Satz mit 11:9.

Den zweiten Satz beginnen beide Teams unter starkem Regenfall und erneut entwickelt sich ein enges Spiel: Beim Stand von 1:2 bringt TVO-Trainer Joachim Sagstetter Oliver Bauer für Robin Göttert. Und der Wechsel zahlt sich direkt aus, denn der TVO geht mit 4:3 in Führung.

Aber auch Timon Lützow vom Berliner TS gibt sich keine Blöße und gleicht mit einem Ass zum 4:4 aus. Zwei Angabenfehler auf beiden Seiten sorgen für den 5:5-Ausgleich. Lützow kann die nächste Angabe auf dem nassen Untergrund zum 6:5 verwerten, aber der TVO kann auf 6:6 ausgleichen. Erneut zwei plazierte Angriffsschläge durch Lützow sorgen für die 8:6 Führung – und der TVO kann erneut ausgleichen. Den nächsten Angriff verwertet Oliver Bauer über die rechte Abwehrseite der Berliner zur 9:8-Führung und die Turnerschaft nimmt eine Auszeit. Nach der kurzen Pause gleicht Lützow mit einem Ass zum 9:9 aus und Oliver Bauer antwortet prompt mit einem Ass zur 10:9-Führung. Erneut Ass Lützow und der Satz geht in die Verlängerung.

Die Sonne kommt raus, der TVO kann auf 11:10 vorlegen und nach einer starken Abwehr von Johann Habenstein vom TVO kann Fabian Sagstetter mit einem kurz gespielten Ball den ersten Satz für die Bayern sichern.

Vor Beginn des zweiten Satzes wechselt der TVO Janne Habenstein für Johann Habenstein ein.

Nach einem langen Ballwechsel verwertet Maximilian Lutz zum 1:0 für den TVO. Der nächste Rückschlag von Oliver Bauer geht ins Aus. Zwei Fehler und drei Punkte von Oliver Bauer und es steht 4:3 für den TVO. Auch weiterhin schenken sich beide Vereine nichts und es bleibt spannend bis zum 5:5. Dann zieht der TVO auf 9:7 davon und die Berliner TS nimmt den ersten Wechsel vor. Der TVO zeigt sich unbeeindruckt und hat beim 10:7 drei Satzbälle. Aber die Hauptstädter wehren sich und es steht 8:10. Doch Oliver Bauer kann die nächste Angabe zum Satzgewinn verwerten.

TVO-Hauptangreifer Oliver Bauer beginnt den vierten Satz mit einem Ass durch die Mitte und auch den zweiten Punkt holt sich der TVO.

Timon Lützow antwortet mit einer Sprungangabe auf die linke Abwehrseite und es steht 1:2. Berlin kann den nächsten Angriff nicht abwehren, aber ein Annahmefehler von Janne Habenstein sorgt wieder für den 2:3-Anschluss. Johann Bötcher kommt für die BTS, der Wechsel bringt zunächst wenig Effekt und der TVO zieht auf 3:5 davon. Die Turnerschaft kämpft sich aber ins Spiel zurück und erzwingt den 6:6-Ausgleich. Oliver Bauer und Timon Lützow punkten konstant durch die Angabe und schnell steht es 8:8. Der TVO vollzieht den nächsten Wechsel: Johann Habenstein kommt für Janne Habenstein.

Ein Schlag von Oliver Bauer und ein clever kurz gespielter Ball durch Fabian Sagstetter sorgen für das 10:8 für den Süddritten. Gleich den erste Matchball schlägt TVO-Angreifer Bauer auf die rechte Abwehrseite und die Bayern können sich über den Halbfinaleinzug freuen und treffen dort auf den TSV Pfungstadt.

 

Berliner TS – TV Oberndorf 1:3 (11:9, 10:12, 8:11, 8:11)

Berliner TS: Timon Lützow, Adrian Schlegel, Louis Meyer, Florian Nest, Marcus Nest, Johann Böttcher, Linus Richter, Yannick Nest

TV Oberndorf: Fabian Sagstetter, Maximilian Lutz, Johann Habenstein, Robin Göttert, Jaro Jungclaussen, Oliver Bauer

Schiedsrichter: Heike Müller

 


KELLINGHUSEN KÄMPFT SICH BEI HEIM-DM INS HALBFINALE

 
Verfasst am 5. September 2020 

Allgemein

Kellinghusen (DFBL/ssp). Das war ein hartes Stück Arbeit: Die Frauen des VfL Kellinghusen haben das Halbfinale der Heim-DM erreicht. Im Qualifikationsspiel setzte sich das Team mit 3:2 (13:11, 9:11, 10:12, 11:9, 11:8) gegen den TSV Calw durch. Im Halbfinale bekommt es der VfL jetzt mit dem Ahlhorner SV zu tun.

Zum dritten Mal stehen sich die beide Mannschaften bei einer Feld-DM gegenüber. Die Bilanz spricht dabei für den TSV Calw (beide Spiele gewonnen), die zuletzt beim Bronze-Match im vergangenen Jahr als Sieger vom Feld gegangen sind. In diesem Quali-Spiel erwischt aber DM-Ausrichter Kellinghusen den besseren Start, führt 3:1. Und den Zwei-Punkte-Vorsprung verteidigt der VfL durch den Satz. Nach einem kurz gespielten Ball von Henriette Schell schafft es Calw dann zum 7:7 – Auszeit Kellinghusen. Kurz darauf ist der Vorsprung der zwei Punkte wieder hergestellt. Henriette Schell kommt an einen zu weit gespielten Ball nicht mehr heran (9:7). Den Satz gewonnen haben die Störstädterinnen aber noch nicht. Calw gleicht erneut aus, dann ist das Zuspiel wieder zu weit: Satzball Kellinghusen. Den wehrt Henriette Schell postwendend ab. Auch die zweite Chance kann der VfL nicht verwerten. Nach einem kurzen Ball von Jacqueline Böhmker kann Kellinghusen dann noch einmal aufbauen – und Böhmker ist halblang erfolgreich.

Ausgeglichen geht es in Durchgang zwei: Calw legt dabei vor, Kellinghusen gleicht aus – bis Jacqueline Böhmker beim Stand von 3:4 eine Angabe hinter das Feld setzt. Zu kämpfen haben beide Mannschaften mit dem böigen Wind auf der Anlage. Hier ein Zuspiel zu weit, hier eins zu weit von der Leine entfernt. Beim Stand von 7:5 für Calw nimmt Kellinghusen Auszeit – hat damit aber keinen Erfolg. Beim Stand von 10:7 gibt es Satzbälle für Calw. Doch der erste ist zu weit gespielt, den zweiten schlägt Henriette Schell ins Aus. Beim dritten ist sie dann mit einem kurzen Ball erfolgreich – die Calwer Löwinnen gleichen aus.

Es ist ein enges Duell, das sich die Teams liefern. Größtes Manko: das Zuspiel. Beide Angriffsreihen können zu selten in Szene gesetzt werden. Klappt es, können Böhmker auf der einen und Schell auf der anderen Seite punkten (3:3). Kellinghusen versucht mit Wechseln mehr Zugriff aufs Spiel zu bekommen. Vemke Voß wechselt aus der Abwehr ins Zuspiel, Katrin Wauer übernimmt in der Defensive. Doch die Punkte gehen vornehmlich auf das Calwer Konto (9:6). Dann scheint ein langer Ball des VfL ins Aus zu segeln. Doch Leonie Pfrommer ist noch dran, Jacqueline Böhmker punktet im nächsten Angriff auf 8:9 und hat kurz darauf die Chance auf den Ausgleich. Doch Calw wehrt ab, holt sich zwei Satzbälle (10:8). Den ersten wehrt der VfL ab, den zweiten setzt Henriette Schell in die Leine. Die Chance auf den Satzgewinn ergibt sich nach einem kurz gespielten Ball aber ein weiteres Mal und ist mit einem langen Ball erfolgreich (12:10).

Will Kellinghusen bei der Heim-DM nicht am Sonntag in der Zuschauerrolle sind nun zwei Satzgewinne nötig. Der Start in Satz vier ist dabei denkbar ungünstig. Die Angabe von Jacqueline Böhmker landet im Aus, der VfL läuft diesem hinterher. Annika Rennekamp ersetzt Anika Jöns im Angriff und übernimmt die taktischen Angaben auf Henriette Schell (5:5). Bei Calw zeigt sich zu diesem Zeitpunkt, dass der Wind jeden Fehler im Spielaufbau bestraft. Gleich dreimal wird der Ball zu weit vorgespielt – und Kellinghusen führt 6:5. Der VfL baut den Vorsprung aus, hat bei 10:7 drei Satzbälle. Den ersten wehrt Henriette Schell über die Seite ab, den zweiten lang Richtung Grundlinie. Torbjörn Schneider und Marten Kabbe rufen ihr Team in einer Auszeit noch einmal zusammen – mit dem erhofften Effekt. Annika Rennekamp punktet aus dem Spiel halblang zum 11:9.

Es geht zum ersten Mal in den Entscheidungssatz. Und in dem liefern sich die Kontrahenten nun – bei weniger werdendem Wind – lange Ballwechsel. Calw führt 2:0, produziert dann aber wieder Eigenfehler – und Kellinghusen führt zum Seitenwechsel 6:5. Jacqueline Böhmker übernimmt auf der neuen Spielfeldhälfte die Angabe und erhöht direkt auf 7:5. Bringt Kellinghusen den Vorsprung ins Ziel? Es sieht danach aus. Mit einem langen Ball in Richtung Grundlinie erkämpft sich der DM-Gastgeber drei Matchbälle (10:7). Der erste geht Lisa Maas in der Annahme über den Arm, den zweiten setzt Jacqueline Böhmker aus der Angabe auf die Grundlinie.

TSV Calw – VfL Kellinghusen 2:3 (11:13, 11:09, 12:10, 09:11, 08:11)

TSV Calw: Henriette Schell, Laura Glauner, Anna Winkler, Sandra Janot, Leonie Pfrommer

VfL Kellinghusen: Jacqueline Böhmker, Anika Jöns, Nadja Zühlke, Lisa Maas, Vemke Voß, Katrin Wauer, Annika Rennekamp

Schiedsrichter: Dieter Mehrens

 


 

UNTERHAUGSTETT SICHERT SICH DEN HALBFINALEINZUG GEGEN VFK BERLIN

Verfasst am 5. September 2020 

Allgemein

Kellinghusen (DFBL/nho).Der TV Unterhaugstett zieht nach einem souveränen 3:1-Sieg gegen den VfK Berlin ins Halbfinale ein.

Bei den Männern trifft zum DM-Auftakt der ewige DM-Teilnehmer VfK Berlin auf den Südzweiten TV Unterhaugstett.

Unterhaugstett startet mit einer 3:0-Führung in den ersten Satz und Berlin nimmt die erste Auszeit. Aber auch nach der Auszeit bleibt Unterhaugstett klar in Führung und Berlin vollzieht aufgrund der hohen Eigenfehlerquote im Angriff und Zuspiel beim Stand von 0:6 den ersten Wechsel. Lauritz Schubert kommt für Jonas Brune. Aber erst ein Schlag durch Lauritz Schubert auf die Grundline sorgt für den ersten Punkt für den VfK – 1:8. Unterhaugstett bleibt vollkommen unbeeindruckt und zieht auf 10:2 davon und sichert sich einem Rückschlag von Stefan Koch auf die rechte Angriffseite der Berliner den ersten Satz.

Der VfK startet deutlich besser in Satz 2 und kann durch einen Leinenfehler von Stefan Koch 1:0 in Führung gehen. Aber der TVU antwortet und gleicht durch Angreifer Michael Ochner aus. Berlin zieht dank guter Schläge auf die Außenseiten der Unterhaugstetter auf 4:1 davon. Der TVU holt durch einen kurz gespielten Ball, Angabefehler von Berlin und einem Rückschlag auf die Grundline den 4:4 Ausgleich.

Sebastian Kögel setzt einen Schlag auf die linke Abwehrseite des TVU und Berlin führt 5:4 – der TVU antwortet durch ein Ass von Michael Ochner prompt zum 5:5 Ausgleich. Lauritz Schubert revanchiert sich zum 6:5, aber ein kurz gespielter Ball auf Sebastian Kögel bekommen die Berliner nicht über das Netz und es steht 6:6. Berlin zieht dank einer guten Angabe von Sebastian Kögel und einem Angabefehler des TVU auf 8:6 davon und die Unterhaugstetter müssen eine Auszeit nehmen.

Berlin bleibt auch nach der Auszeit konzentriert und hat beim 10:7 drei Satzbälle – den zweiten können die Hauptstädter verwerten und gleichen zum 1:1 in Sätzen aus.

Der TVU wechselt vor Beginn des dritten Satzes: Sebastian Buck kommt für Luca Leon Egger.

Beim TVU probiert es Angreifer Michael Ochner zum Auftakt des 3. Satzes erfolgreich durch die Angabe mit zwei kurz gespielten Bällen, aber der VfK antwortet beide Male durch Sebastian Kögel zum 2:2. Weiterhin bleibt TVU-Angreifer Michael Ochner der bestimmende Faktor: Erst plaziert er die Angabe ins Aus, dann schlägt er ein Ass zum 3:3-Ausgleich und beim nächsten Angriff der Unterhaugstetter fliegt sein Trickschlag nicht über die Leine, während ihm seine nächsten beiden Ballberührungen wieder Punkte für sein Team bescheren – 5:4 für den TVU.

Der 5:5-Ausgleich ist erneut ein Ausball des TVU und gut gesetzter Ball in die Mitte durch Sebastian Kögel sorgt für das 6:5. Michael Ochner gleicht mit einem Ass zum 6:6 aus und der VfK wechselt Jonas Brune für Daniel Hlebaroff ein. Der TVU zieht dank der immer wieder gut plazierten Schläge durch Michael Ochner auf 9:7 davon, aber der VfK kann nach einer Auszeit auf 9:9 ausgleichen. Dennoch sichert sich der Südzweite aus Unterhaugstett den dritten Satz mit 11:9.

Vor Beginn des 4. Satzes wechselt der TVU Robin Gensheimer für Stefan Koch ein. Der TVU kann erneut dank der guten Schläge von Angreifer Ochner und der Angabefehler der Berliner auf 4:1 davonziehen und Berlin muss eine Auszeit nehmen. Aber auch weiterhin bleibt der TVU fokussiert und zieht auf 10:4 davon und hat sechs Matchbälle. Den zweiten Matchball kann der TVU verwerten und gewinnt das Spiel in 3:1-Sätzen.

TV Unterhaugstett – VfK Berlin 3:1 (11:2, 8:11, 11:9, 11:5)

TV Unterhaugstett: Michael Ochner, Stefan Koch, Luca Leon Egger, Markus Katz, Christian Löcher, Robin Gensheimer, Sebastian Buck

VfK Berlin: Sebastian Kögel, Jonas Brune, Manuel Kögel, Sascha Zaebe, Lauritz Schubert, Daniel Hlebaroff

Schiedsrichter: Sören Nissen


TV JAHN MARSCHIERT MIT 3:0-ERFOLG INS HALBFINALE

Verfasst am 5. September 2020 

Kellinghusen (DFBL/ssp). Das war eine klare Angelegenheit: Die Frauen des TV Jahn Schneverdingen ist mit einem 3:0-Sieg ins Halbfinale der Deutschen Meisterschaft von Kellinghusen eingezogen. Gegen den TSV Pfungstadt, Neuling bei einer Feld-DM, feiert das Team von Tine Seitz einen souveränen Erfolg.

Der Verein mit der größten DM-Historie aus Schneverdingen trifft gleich zum DM-Auftakt auf den Feld-Neuling aus Pfungstadt. Theresa Schröder ist für den TV Jahn immer wieder mit lang gespielten Bällen über die Mitte erfolgreich. Beim 5:2 nehmen die Hessinnen die erste Auszeit des Spiels. Die Heidschnucken stoppen können sie damit aber nicht. Die Zuspiele liegen immer wieder perfekt – die deutsche Nationalspielerin erhöht – nun mit einem Halblangen – auf 7:3. Pfungstadt wechselt die Angabe. Es übernimmt die 17-Jährige Joanna Sator. Doch auch sie kann die Schneverdinger Abwehr zunächst vor nicht allzu große Herausforderungen stellen – 9:3. Pfungstadt wechselt in der Abwehr, bringt Sophia Meister. Über sie setzt Theresa Schröder den letzten Punkt in Satz eins.

Ein ähnliches Bild in Durchgang Nummer zwei. Schneverdingen liegt früh mit zwei Punkten in Front. Nach zwei Ausbällen von Joanna Sator nimmt Pfungstadt wieder Auszeit. Schneverdingen ist zu diesem Zeitpunk auf 7:3 enteilt. Zurück auf dem Feld übernimmt wieder Teresa Spadinger den Service. Die erste Ball über die Mitte wird zum Punkt, nach dem zweiten kommt der TSV noch einmal in den Spielaufbau und wehrt den ersten Satzball ab. Dann aber punktet Theresa Schröder mit einem harten Ball über Kim Trautmann in der Pfungstädter Mitte – und der TV Jahn hat auch Satz nummer zwei für sich entschieden.

Noch deutlicher wird es in Satz vier. Mit Laura Kauk, für Annika Bösch in die Abwehr eingewechselt, marschieren die Heidschnucken Punkt für Punkt in Richtung Halbfinaleinzug. Der erste Ball wird sicher angenommen, der zweite perfekt Richtung Leine gespielt – und dort wartet schon Theresa Schröder die gnadenlos verwertet. Beim 7:1 für den TV Jahn nimmt Trainerin Tine Seitz Auszeit – und auf beiden Seiten wird gewechselt. Zoe Kleiböhmer, Kimerbley Groß und Nathalie Domurath (Schneverdingen) und Lea Hammer kommen zu ihrem DM-Einsatz. Allzu viel Spielzeit gibt es für sie aber nicht. Den zweiten Matchball verwandelt Helle Großmann aus der Angabe zum Halbfinaleinzug.

TV Jahn Schneverdingen – TSV Pfungstadt (11:04, 11:06, 11:03)

TV Jahn Schneverdingen: Theresa Schröder, Helle Großmann, Hinrike Seitz, Annika Bösch, Luca von Loh, Laura Kauk, Zoe Kleiböhmer, Nathalie Domurath, Kimberley Groß

TSV Pfungstadt: Teresa Spadinger, Joanna Sator, Kim Trautmann, Paula Sator, Denise Somberg, Sophia Meister, Lea Hammer

Schiedsrichterin: Heike Müller